Demenz- und Parkinsonfälle steigen rapide an

Krankheiten wie Demenz und Parkinson sind auf dem Vormarsch. Beide Krankheiten sind unheilbar, können mittels Medikamente aber gelindert und ein Fortschreiten der Krankheit verlangsamt werden.

Parkinson und Demenz

Durch unseren Lebenswandel nehmen Krankheiten wie Parkinson und Demenz rasant zu

Die Ursachen, die für das Entstehen dieser Krankheiten verantwortlich sind, sind unterschiedlicher Herkunft.

Demenz ist kein angeborener, sondern mit zunehmenden Alter erworbener Schwachsinn, auch Altersschwachsinn genannt – nicht zu verwechseln mit angeborenem Schwachsinn. Demenz tritt meist zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr auf. Sie kann aufgrund eines ungesunden Lebensstils oder eines möglicherweise bestehenden Gendefekts zum Ausbruch kommen. Dank geeigneter Medikamente wie Ginkgo kann das Fortschreiten dieser Krankheit bedeutend verlangsamt werden. Heilungschancen gibt es nach dem heutigen Stand der Medizin keine.

Parkinson (Schüttellähmung) ist eine langsam fortschreitende Krankheit, die zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr auftritt. Meist beginnt das Leiden einseitig und anfangs kaum wahrnehmbar. Zu Beginnkommt es nur gelegentlich zu Zitteranfällen, später werden die Abstände des Auftretens immer kürzer. Weitere Merkmale sind ein schlürfender Gang, vermehrte Schweißausbrüche und immer wiederkehrende Depressionen.

Bei Parkinson ist die Intelligenz keinesfalls gemindert. Ursache sind vielmehr degenerative Störungen in den Zentren des Gehirns. Parkinson sollte nicht verwechselt werden mit der Krankheit Parkinsonismus, wo die Krankheitsbilder fast dieselben sind. Bei Parkinsonismus sind die Ursachen ganz anderer Natur. So können zum Beispiel Entzündungskrankheiten der Hirnhäute dafür verantwortlich sein (Meningitis).

Fazit: Obwohl beide Krankheiten unheilbar sind, kann man dank moderner Arzneien deren Fortschreiten deutlich verlangsamen. Bekannte Präparate eignen sich außerdem dazu, die Beschwerden dieser Krankheiten zu lindern.

Vorbeugemaßnahmen sind ein gesunder Lebenswandel und viel Aktivität auch im hohen Lebensalter sowie Verzicht auf Konsum von Alkohol und Nikotin.