Feng Shui im Büro

Wer sein Büro im Sinne des Feng Shui gestaltet, dem stehen alle Türen zum kreativen Schaffen offen. Ein mit Feng Shui gestalteter Arbeitsplatz fördert nicht nur das Wohlbefinden, sondern steigert auch die Produktivität.

Feng Shui im Büro

Feng Shui im Büro

Die erste wichtige Regel wäre die Überprüfung des Standortes. Bei der Wahl von neuen Büroräumen sollte auf alle Fälle auf die Geschichte des Vormieters geachtet werden. Mussten die Vormieter ihr Geschäft auf Grund von rückläufigen Geschäften oder gar Insolvenz aufgeben, ist dies ein Zeichen für schlechtes Feng Shui, und das bedeutet: “Finger weg”.

Die zweite wichtige Regel wäre: Ordnung schaffen. Um Ordnung zu halten, sollten alle Dinge einen festen Platz haben. Auch sollte das Büro gross genug für genug Stauraum sein. Besser als offene Regale sind geschlossene Regale oder Schränke, denn sie sorgen für eine klare Atmosphäre. Kaputte Geräte, vertrocknete Zimmerpflanzen und klappernde Stühle schaffen ebenfalls kein gutes Feng Shui. Schaffen Sie klare Verhältnisse im Büro, denn äussere Ordnung sorgt auch für innere Ordnung.
Die dritte wichtige Regel lautet: Halten Sie alle Türen und Durchgänge frei, damit das Chi ungehindert fliessen kann.

Regel Nummer vier besagt, den Rücken zu stärken und für Durchblick zu sorgen. Mit dem Rücken zur Wand zu sitzen, bietet Schutz und Stärkung. Auch hält ein Raum, den man komplett im Blick hat, keine Überraschungen bereit. Wer alle Fenster und Türen des Raums einsehen kann, bekommt ein Gefühl von Sicherheit vermittelt. Sie behalten den Überblick und kontrollieren, wer den Raum betritt oder verlässt. Wer trotzdem mit dem Rücken zur Tür sitzen muss, dem können kleine, auf dem Schreibtisch platzierte Spiegel helfen. Als unsichtbare Alternative bieten sich dafür Gegenstände aus Silber oder Metall an.

Regel Nummer fünf: Blicken Sie in eine für Sie günstige Richtung. Das heisst: Menschen der Ostgruppe sollten nach Osten blicken, Menschen der Westgruppe nach Westen etc. Wenn Sie sich aber zwischen einer Wand im Rücken und einer günstigen Blickrichtung entscheiden müssen, sollten Sie die rückenstärkende Position wählen.

Die Regel Nummer sechs besagt, man sollte scharfe Ecken und Kanten meiden. Als ungünstig gelten im Feng Shui zum Beispiel Mauervorsprünge, die auf Ihre Sitzposition zeigen, da sie Chi ungünstig bündeln. Solche Ecken lassen sich durch geschicktes Positionieren von Pflanzen oder Möbeln beheben. Aber Achtung: Regalkanten sind davon ausgeschlossen.
Die siebte Regel gibt an, dass Dachschrägen und Dachbalken gemieden werden sollten, da sie belastend wirken. Dasselbe gilt für über dem Kopf hängende Bücherregale. Sie sollten nie das Gefühl haben, beim Arbeiten den Kopf einziehen zu müssen.

Regel Nummer: Sorgen Sie für genug Licht. Ideal ist es, wenn genug Sonne in Ihr Büro fällt. Tageslicht ist das Beste. Sollte keine natürliche Lichtquelle verfügbar sein, so sollten Sie auf tageslichtähnliche Beleuchtungsmittel zurückgreifen.
Laut der neunten Regel sollen Sie für gute Luft sorgen, um das Chi gleichmässig zirkulieren zu lassen. Genug lüften ist daher sehr wichtig, allerdings sollte dabei kein kalter Durchzug entstehen, der zu Chi-Verlust führt.

Und die zehnte Regel besagt, dass Sie auf dezente Farben für Ihr Büro achten sollen. Wählen Sie immer freundliche, helle Farben. Zu kräftige Farben können sich negativ auswirken. Dies gilt auch für auffällige und unruhige Muster. Rot sollte man im Büro auf jeden Fall meiden.
Dies sind einige Tipps, die Ihnen helfen können, Ihr Büro nach Feng Shui einzurichten – für gutes und entspanntes Arbeiten.