Fotografie-Trend: Little-Planet-Panorama

Wer würde nicht gerne einmal die Welt von oben sehen? Sich vorstellen können, wie ein kleiner Teil der Welt, beispielsweise der eigene Garten, aus der Perspektive des Alls aussehen würde?

Little Planet Panomrama

Bild von strollerdos

So funktioniert Little-Planet-Panorama

Um ein ideales Little-Planet-Panorama-Bild zu bekommen, sollte in erster Linie der Himmel wolkenlos und blau sein und ca. 1/3 auf dem Bild zu sehen sein. Die Fotos sollten in einem möglichst großen Weitwinkel fotografiert werden, um so am Ende wenige Verzerrungen in der Kugelmitte zu erlangen.
Desweiteren sollte das Bild etwa 700 Pixel in der Höhe besitzen, um so den perfekten Planeten zu erschaffen.
Hat man sich ein geeignetes Fotomotiv ausgesucht, beginnt die Bearbeitung entweder mit einer extra gekauften Panoramasoftware oder ganz einfach mit Photoshop.

Die einzelnen Schritte am Computer mit Photoshop

Man beginnt damit, die Einzelbilder, die auf keine spezielle Anzahl beschränkt sind, aneinanderzufügen, sie zurechtzuschneiden und eventuelle Verbesserungen durch Wegstempeln von Lücken, Tonwert- und Belichtungskorrekturen sowie weitere Retuschearbeiten vorzunehmen.

Anschließend wird aus dem rechteckiges Foto ein quadratisches: Im weiteren Schritt verändert man die Proportionen des Bildes und stellt die Höhe wie auch die Breite auf die gleiche Kantenlänge.

Mit dem Filter dreht man die Ebene auf 180°, damit das Bild am Ende nach außen zeigt. Hier wählt man nun einfach Rechteckig -> Polar und klickt OK. Der Rest funktioniert dann von allein. Für weitere Feinheiten kann man zuletzt mit dem Stempel die Struktur noch etwas verbessern, sollten diese zu sehr verzerrt sein.

Abschließend kann man sagen, dass das Erstellen der Little-Planet-Panorama-Bilder leicht ist und trotzdem viele neue Möglichkeiten bietet, sich als Fotograf – ganz gleich, ob nur in der Freizeit oder beruflich – weiter zu entwickeln.