“Frauen, Körper, Gesundheit und Macht”: 5. Wiener Dialog Frauengesundheit

Am Montag, den 22. April 2013, fand bereits zum fünften Mal der Wiener Dialog Frauengesundheit statt. Die Veranstaltung fand an der Ecke Ringturm – Schottenring 30 in den Räumen der „Wiener Städtische Versicherung AG“ in Wien statt.
Initiator der Veranstaltung war das „Wiener Programm für Frauengesundheit“. Von 17 bis 19 Uhr fand die Veranstaltung statt, für die die renommierte Frau Magistra Sibylle Hamann gewonnen werden konnte und den Gastvortrag zum Thema hält.
Rund um den Themenkomplex „Frauen, Körper, Gesundheit und Macht“ stand besonders die „Gewalt gegen Frauen“ im Mittelpunkt. Eine Zeitreise in Sachen geschlechtsspezifischer Gewalt führte dabei rund um den Globus. Aber auch in Europa findet immer noch „Gewalt gegen Frauen“ statt.

Um die Gesundheit der Frau und Gewalt an Frauen ging es beim 5. Wiener Dialog

Um die Gesundheit der Frau und Gewalt an Frauen ging es beim 5. Wiener Dialog

Gender und Gewalt

Unter dem Begriff ist nicht nur die körperliche Gewalt zu verstehen, sondern werden auch Zwänge verstanden, die Frauen in ihrem Leben ausgesetzt sind. Dabei kommen zum Teil subtile Formen der Gewalt zum Einsatz, die für Außenstehende, also für Personen, die sich noch nie mit der Thematik rund um das Stichwort Gender beschäftigt haben, nicht immer oder sofort eindeutig zu deuten sind.

Hier setzt das Programm mit dem Thema „Frauen, Körper, Gesundheit und Macht“ an. Die Veranstaltung bietet dazu den Austausch mit Experten auf nationaler wie internationaler Ebene an. Der Dialog steht im Vordergrund, der lebendige Austausch ist erwünscht und soll die Diskussion beflügeln.

Preisgekrönt und weit gereist

Sibylle Hamann ist eine weitgereiste Journalistin – speziell in Krisenländern und -gebieten dieser Welt war sie oft zugegen -, die für ihre Reportagen, Kolumnen und Tätigkeit als Autorin für verschiedene bekannte Tageszeitungen und Zeitschriften tätig war. Ihr Engagement brachte Sibylle Haman die leitende Position der Chefredakteurin ein.
Als weit gereiste Persönlichkeit kennt sie die Vielfalt der Probleme in puncto Menschenrecht und sozialen Fragen. Der Focus ihrer täglichen Arbeit wird von Gender-Aspekten geleitet und messerscharf analysiert und in Worte gefasst. Ihr gelingt es immer wieder, aktuelle Themen auch mit anderen AutorInnen ins rechte Licht und damit ins aktuelle wie langanhaltende Bewusstsein zu rücken, wie ihre Gender-Werke „Weißbuch Frauen, Schwarzbuch Männer. Warum wir einen Geschlechtervertrag brauchen“ und besonders ihr neuestes Werk „Saubere Dienste“ beweisen”, das sich mit der Beschäftigung von Pfege- und Reinigungskräften im privaten, haushaltsnahen Bereich auseinandersetzt und hier die Situation und Verhältnisse beleuchtet.