Johanniskraut: Wilde Pflanze mit Wirkung

Johanniskraut

Johanniskraut wirkt als Öl, Tinktur, Dragee oder Tablette gegen zahlreiche Erkrankungen.

Johanniskraut ist schon seit dem Mittelalter bekannt für seine antidepressive und stimmungsaufhellende Wirkung. Doch diese natürlich wachsende Pflanze kann noch viel mehr und vor allem wird die heilende Wirkung auch schon von zahlreichen Schulmedizinern bestätigt. Neben ihrer Hauptanwendung bei Depressionen hat die Johanniskrautpflanze auch eine antibakterielle, abschwellende, blutbildende, blutstillende, harntreibende und entzündungshemmende Wirkung. Zudem wird Johanniskraut auch eine harntreibende, schleimlösende, krampflösende und schmerzstillende Wirkung zugesagt. Doch auch bei Bronchitis, Haut-, Magen- und Darmerkrankungen, Fieber, Rheumatismus, Gicht oder Stoffwechselstörungen kann die Pflanze eingesetzt werden.

Wirkung und Einsatzgebiete

Johanniskraut ist vielen als Dragee,Tablette oder Tee bekannt. Aber auch als rotes Öl ist es erhältlich und hat dabei zahlreiche Heilwirkungen. Innerhalb der neurologischen Erkrankungen hilft es oral eingenommen gegen Schlaflosigkeit, Angstzustände und Nervosität. Aber auch Migräne und Kopfschmerzen können damit gelindert werden. Als Johanniskraut-Öl hilft es äusserlich angewendet beispielsweise bei Neuralgien oder Hexenschuss. Fast in Vergessenheit geraten ist die positive Wirkung der Pflanze auf das Verdauungssystem. Johanniskraut hat eine verdauungsfördernde Wirkung, stärkt Darm und Magen, hilft gegen Durchfall und lindert Entzündungen. Aber auch bei Frauenbeschwerden kann die Pflanze jede Menge bieten. Wegen seiner krampfösenden Eigenschaften mildert es beispielsweise Periodenkrämpfe. Mit dem Pflanzenbestandteil Beta-Sitosterol vermag es auch Wechseljahrbeschwerden und unregelmässige Zyklen zu lindern.

Ob Tee oder Tinktur, bei der inneren Anwendung kann Johanniskraut in zahlreichen weiteren Einsatzgebieten angewandt werden, etwa auch bei Gicht, Rheuma, Bronchitis oder Entzündungen der Atemorgane. In flüssiger Form eignet sich Johanniskraut auch gut für Bäder, Waschungen und Umschläge. Als Johanniskraut-Öl hilft es gegen Zerrungen, Muskelschmerzen, Quetschungen, Sonnenbrand, Hautverletzungen, Hautauschlägen, Stichverletzungen und mehr. Auch leichte Verbrennungen, Geschwüre, infizierte Wunden und Neuralgien können mit diesem natürlichen Wirkstoff behandelt werden. Gutes Johanniskraut-Öl zeichnet sich durch seine leuchtend rote Farbe aus. Es wird aus den frischen Blüten des Johanniskrauts hergestellt.