Mit Learning Analytics Fortschritte von Studierenden messen

Learning Analytics ist an amerikanischen Hochschulen der neueste Trend, um Lernfortschritte der Higher Education zu messen. Fakten und Daten spielen dabei eine entscheidende Rolle. Was sich hinter dem Trend der Hochschullandschaft verbirgt, erfahren Sie hier.

Fortschritte von Studierenden messen

Fortschritte von Studierenden an konkreten Zahlen messen

Daten sammeln, Zahlen bewerten und harte Faktoren analysieren sind die Hauptkomponenten der Learning Analytics. Der Vorteil gegenüber einfachen Reportings liegt auf der Hand: Anhand der konkreten Zahlen erhalten die Daten einen höheren Stellenwert. So lassen sich Prognosen gezielter festlegen. Wie sieht dies nun in der Praxis der Hochschulbildung aus?

Profil der Bildungslandschaft erstellen

Das Modell ist angelehnt an die freie Wirtschaft. Schon lange sammeln Unternehmen riesige Datensätze und speichern diese mittels Cloud Computing. Zielgruppenanalysen und Entscheidungen hinsichtlich der Produkterstellung lassen sich so auf konkrete Zahlen stützen. Dies machen sich nun auch Hochschulen zu Nutze. Durch Learning Analytics wird das Lernverhalten und die Fortschritte der Studierenden in ihren Fächern aufgezeichnet. Die Universitäten können so ein positives Profil ihrer Bildungslandschaft aufstellen. Ein wirksames Mittel im Konkurrenzkampf zwischen den US-Universitäten. Entscheidungen beruhen somit nur noch auf Daten. Folgende
Faktoren lassen sich erheben:

  • Finanzen/Budget
  • Immatrikulationsmanagement
  • Lernerfolg der Studenten
  • Ausbau der Infrastruktur

Durch eine erfolgreiche Analyse profitieren die Hochschulen in mehrerer Hinsicht. Zum einen nehmen die richtigen Tools und Analysen Entscheidungen ab. Der Etat der Hochschule kann angemessen verteilt werden. Zum anderen gibt es Sicherheitsrichtlinien, um die Daten zu schützen. Der Datenschutz steht an erster Stelle. Ausserdem hilft es den Schulen ihre Studenten besser zu verstehen. Wie lernen sie? Wie schnell machen sie Fortschritte? Wie hoch ist die Verweildauer? All dies lässt sich durch eine hochwertige Analyse beantworten.

Vorurteile der Hochschulen abbauen

Immer noch scheuen einige Bildungsträger die Anschaffung der passenden Analyse-Tools. Die Kosten sind noch hoch, aber einmal angelegt, zahlen sie sich über Jahre aus. Fachkräfte, die die Daten auswerten, sollten ebenfalls eingestellt werden. Auf lange Sicht wird es die Kosten der Universitäten senken und den Lernerfolg der Studierenden steigern.