Neues Beauty-Wunder: Vampir-Lifting

Beauty-Wunder: Vampir-Lifting

Beauty-Wunder: Vampir-Lifting

Es ist das Allerneueste aus Hollywood: Vampir-Lifting. Kim Kardashian schwört schon darauf. Auch Kylie Minogue soll diesem Trend verfallen sein. Doch was genau steckt hinter dieser aussergewöhnlichen Variante, Falten zu bekämpfen? Und welche Vorteile hat sie gegenüber den Klassikern Botox oder Facelift?

Eigenblut als Botox-Ersatz

Bei der Behandlung wird den Patienten Blut aus der Vene entnommen. Anschliessend wird das Blutplasma isoliert und letztendlich zu einem Gel weiterverarbeitet. Dieses spritzt man dann – ähnlich wie Botox – direkt unter die Haut.

Die wesentlichen Vorteile des Vampir-Liftings

Dadurch, dass das für die Behandlung benötigte Blut vom Patienten selbst kommt, gibt es kaum Nebenwirkungen. Allergien und ähnliches sind so gut wie ausgeschlossen.
Während Botox und Co. die Haut nur aufpolstern, hat die Eigenblut-Variante einen weiteren entscheidenden Vorteil: Unter anderem wird nämlich auch die hauteigene Kollagenproduktion angeregt. Das soll auch in Zukunft vor kleineren Fältchen schützen.
Anders als beim Nervengift, wird auch die Mimik nicht steif. Ausserdem werden keine Operationen mit möglichen Narben durchgeführt.
Von Aussenstehenden lässt sich also kaum sagen, ob der Betroffene zur Eigenblutbehandlung gegriffen hat oder nicht. Gerade das könnte diese Methode auch für Promis so interessant machen.

Die Schattenseiten der Behandlung

Es wäre ja auch zu schön, um wahr zu sein, wenn es nur Vorteile geben würde. Der Eingriff ist mit 400 bis 800 Euro wesentlich teurer als andere Alternativen. Nach oben sind natürlich keine Grenzen gesetzt, wenn ein grösseres Hautareal betroffen ist. Ausserdem hält die Wirkung nicht sehr lange an. Schon nach wenigen Monaten muss man seinem Arzt erneut einen Besuch abstatten.

Die Waffe der Zukunft gegen Falten

Das „Vampir-Lifting“ könnte sich in der Welt der Anti-Aging-Methoden durchsetzen, dank des hohen Preises wird es aber wohl Stars und Sternchen vorbehalten bleiben. Wir Normalsterblichen versuchen es wohl lieber weiter mit Antifaltencremes – so lange, bis ein neuer Trend aus Hollywood kommt.