Raus an die frische Luft – Geocaching mit dem iPhone

Geocaching

Abenteuerlustige iPhone-Besitzer können auch ohne GPS-Gerät auf Schatzsuche gehen

Geocaching ist in aller Munde. Was vor ein paar Jahren ins Leben gerufen wurde, hat inzwischen weltweit einen gigantischen Aufschwung erlebt. Wandern oder spazierengehen verbunden mit einer elektronischen Schnitzeljagd macht nicht nur Spass, sondern bringt einen gleichzeitig raus an die frische Luft.

Logbuch, Tauschbuch und GPS-Sender

Der Name Geocaching setzt sich aus den Begriffen „geo“, also Erde, und „cache“ für geheimes Lager zusammen. Bei dieser elektronischen Schnitzeljagd werden im Gelände versteckte Behälter gesucht. Diese Behälter enthalten mindestens ein Logbuch und Tauschgegenstände. Für diese Schatzsuche ist neben einem Tauschgegenstand aber auch ein GPS-Gerät erforderlich. Das Geocache ist fast immer ein wasserdichter Behälter. Jeder Suchende trägt sich in das Logbuch ein, damit die erfolgreiche Geocachingsuche dokumentiert ist. Zudem entnimmt er dem Behälter den Tauschgegenstand als Geschenk oder Belohnung und legt stattdessen ein neues, mitgebrachtes Ding wieder ein. Zum Schluss wird der Geocache wieder an exakt der gleichen Stelle versteckt, an welcher er vorgefunden wurde. Im Internet wird der Fund auf der speziellen Geocachingseite vermerkt und eventuell mit einem Foto ergänzt. Hierdurch können andere Personen, vor allem Eigentümer und Verstecker die Geschehnisse verfolgen.

Verbindung mit dem Internet und iPhone

Beim Suchen dieser „Erinnerungs-Schatztruhe“ und zum Einloggen auf die entsprechende Geocaching-Internetseite ist neben einer Internetverbindung auch ein GPS-Sender erforderlich. Wer kein mobiles Internet hat, muss alle Onlinevorgänge von zu Hause aus erledigen. Viel einfacher und fortschrittlicher gestaltet sich das Geocaching allerdings, wenn man dazu ein iPhone verwendet. Verstecke werden anhand von geografischen Koordinaten gesucht. Diese Koordinaten sind entweder über das Internet erhältlich oder über das iPhone in speziell dafür konzipierten Apps. Mithilfe von GPS-Empfängern werden diese Verstecke dann gefunden. Früher war Geocaching nur mit teuren GPS-Geräten möglich. Doch inzwischen gibt es viele Apps, die sowohl neue wie auch geübte Geocacher bei der Schnitzeljagd überstützen.