Scribus: Kostenlose und beliebte Alternative zu InDesign

Mit Adobe InDesign lassen sich Grafikelemente geschickt miteinander kombinieren. Als Satzprogramm für den Print-Markt oder um JPGs zusammenzufügen: All das macht die Software möglich. Wenn es um professionell erstellte Broschüren, Einladungen oder Flyer geht, scheint kein Weg an Adobe vorbei zuführen. Es gibt allerdings eine kostenfreie Alternative zu InDesign. Ihr Name: Scribus.

scribus

Gratis Alternative zu Adobes InDesign: Scribus!

Scribus als OpenSource-Lösung

Scribus nennt sich eine der beliebten Alternativen zu Adobe InDesign. Sie bietet nicht nur ähnliche Funktionen, sondern ist zum Nulltarif für Nutzer erhältlich.

Zweifelsohne ist InDesign Marktführer unter den Desktop-Publishing-Programmen. Eine Full-Package-Version liegt momentan allerdings zwischen 700 und 900 Euro. Scribus liegt bei Kostenpunkt null Euro und ist aus einer OpenSource Community heraus entstanden. Das heißt: Hobbyentwickler haben das Satz-Programm ins Leben gerufen, um ihr Wissen an die Internet-Gemeinschaft weiterzugeben.

Und diese Features hat Scribus an Bord:

  • ICC-Farbmanagement ist implementiert
  • Vektor-Zeichenfunktion
  • CMYK-Vorschau
  • Farbseparation
  • Vorlagenverwaltung
  • SVG- und EPS-Dateien lassen sich importieren sowie exportieren

Software für Profis und Hobby-Entwickler

Mit diesem Angebot hat Scribus sich an InDesign festgebissen. Der klare Vorteil: Während Adobes System für Nicht-Profis nur schwer anwendbar ist, eignet sich Scribus sowohl für Profis als auch für Hobby-Tüftler bei Text und Grafik. Das Einzige, was noch fehlt, ist das Hinzufügen von Fuß- und Endnoten. Wer allerdings keine Doktorarbeit mit Scribus gestalten will, sollte sich daran nicht weiter stören.

Das Programm lässt sich frei herunterladen und läuft u.a. auf den Betriebssystemen Linux, Mac OS X und Windows. Online ist auf der Seite von Scribus sogar ein Handbuch zur Anwendung verfügbar.