Startschuss für Firefox OS ist gefallen

Firefox OS

Mozilla lässt gespannt auf den feurigen Fuchs für Smartphones warten

Mit dem Start von Firefox OS wird der Hersteller des beliebten Browsers Firefox zukünftig nicht nur am PC vertreten sein, sondern gleich ganze Smartphones antreiben. Nach etwa zwei Jahren intensiver Vorbereitung stellte Mozilla auf dem MWC (Mobile World Congress) sein brandneues Betriebssystem für Smartphones vor. Überraschenderweise waren bei der Präsentation auch mächtige Mobilfunkmanager vertreten, sodass Firefox OS durchaus mit offenen Armen angenommen wird.

Die Highlights

Zu den besonderen Specials am neuen Betriebssystem von Mozilla zählt auf jeden Fall die Tatsache, dass sich beim OS alles um den beliebten Webstandard HTML5 dreht. Vor allem Entwickler werden sich freuen, da beim Entwickeln neuer Apps für Firefox OS keine Umwandlung nötig ist. Bei Android und IOS sieht es dagegen anders aus. Ein weiteres Highlight stellt der Preis dar, denn die ersten Geräte mit dem Betriebssystem werden nicht mehr als 100 € kosten. Freilich dürfen hier keine High-End-Geräte erwartet werden, allerdings ist dies auch gar nicht das Ziel des Projekts. Einen Store, wie man ihn von Android und IOS kennt, wird es auch geben, allerdings ist die Menge an Programmen zu Beginn sehr begrenzt. Dank der „einfachen“ Entwicklung von Apps könnte sich dies aber schon bald ändern.

Jede Menge Aufmerksamkeit für Firefox OS

Diverse Mobilfunkanbieter, darunter fallen zum Beispiel die Deutsche Telekom und Telefónica, die Geräte-Hersteller Huawei, LG, ZTE und Alcatel, so wie auch die Chip-Schmiede Qualcomm stehen bereits hinter dem Projekt, wobei zu den ersten Modellen das Alcatel One Touch Fire gehören wird. Dabei werden alle Firefox OS-Geräte mit einer Qualcomm Snapdragon-CPU betrieben.

Obwohl das mobile Betriebssystem von Mozilla „nur“ im Niedrigpreis-Segment vertreten sein wird, stösst es auf die Konkurrenz von Android und Nokias Plattform Asha. Angst ist jedoch nicht angebracht, denn den Vorteil von HTML5 kann und wird zukünftig betrachtet nur Firefox OS bieten.