WWDC-Konferenz: Apple kündigt Neuheiten an

Mit einer ganzen Reihe von Neuheiten hat Apple auf der Entwicklerkonferenz WWDC in San Francisco für Aufsehen gesorgt. Der zuletzt in Kritik geratene Konzern kämpft seit Jahren um die Marktführung im multimedialen Bereich und muss sich vor allem gegen Samsung und Google behaupten. Mit den nun versprochenen Neuheiten möchte Apple seinen Führungsanspruch bestätigen.

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Apple sorgte bei der WWDC mit Ankündigen für Aufsehen.

Neue Software versprochen

Auf der jährlich stattfindenden Konferenz hat Apple ein neues Betriebssystem für seine Geräte vorgestellt. Das neue iOS 7 wird vor allem optisch neue Akzente setzen. Es wird mit einer überarbeitenden Benutzeroberfläche ausgestattet, die erstmals auch 3-D-Effekte darstellen kann. Nutzern werden mehr Möglichkeiten der Gestaltung geboten, beispielsweise bei der Ordnerstruktur. Die Endgeräte sollen zudem mit Funktionen ausgerüstet werden, die auf die Neigung des Displays reagieren.

Siri wird überarbeitet

Künftig wird die Sprachsuche Siri nicht mehr auf die Suchmaschine Google zugreifen. Als Alternative wird bei Suchbefehlen künftig der Dienst Bing vom jahrelangen Konkurrenten Microsoft verwendet. Das letzte Mal, dass sich Apple von einem Dienst von Google frei sagte, ging daneben. Ein selbst entwickelter Kartendienst als Alternative zu Maps war voller Fehler.

Siri wird ab iOS 7 zweisprachig sein, die Stimme soll menschlicher klingen. Geplant ist zudem, die Funktionalität der Sprachsuche deutlich zu erweitern. Weitere Befehle sollen von Siri erkannt und verarbeitet werden.
Apple kündigte auf der Konferenz an, dass Siri demnächst auch in Fahrzeugen genutzt werden kann. Mit derzeit 16 Herstellern ist sich der Konzern einig. Es wird dann möglich sein, via Sprachbefehl die Musikwiedergabe zu steuern, einen Anruf zu starten oder auf das Navi des Smartphones zuzugreifen.

Eigener Musikdienst

Vorgestellt wurde auf der WWDC der eigene Streaming-Dienst iTunes Match. Songs aus dem Katalog verschiedener Plattenlabel können gekauft und auf alle Geräte von Apple genutzt werden, möglich ist auch eine kostenfreie Nutzung bestimmter Inhalte. Spätestens im Herbst geht der Musikdienst an den Start. iOS 7 soll dann ebenfalls verfügbar sein.